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Strahlen in der Schweiz

Klicken sie auf das Bild um weitere Fotos anzusehen!

 

 
Bis der Kristall endlich zum Verkauf bereit ist, steckt ein sehr langer Arbeitsprozess dahinter:

Seit ca. 45 Jahren gehe ich dieser harten, aber sehr interessanten Strahlertätigkeit nach. Mein Vater hat mich bis ins hohe Alter von (75 Jahren) begleitet. Wir haben sehr viele schöne Stunden zusammen verbracht.

Im Frühling gehe ich jeweils schwer beladen zu Fuss, mit Zelt und dem  wöchentlichen Proviant, sowie meinem Werkzeug hinauf zum ersten Lagerplatz. Dieser liegt  auf einer Höhe von 1700 m. Sobald ich mein Zelt aufgestellt habe und ich mich noch mit einem kleinen Imbiss gestärkt habe,  beginne mit der eigentlichen Suche nach den wunderschönen Kristallen.

Je nach Schneelage, wird es Juni bis ich endlich mein Zelt auf den zweiten Lagerplatz auf 2700 m aufstellen kann. In diesem Hochgebirge bleibe ich dann bis der Schnee Ende Herbst wieder kommt. Ausser natürlich die Wochenende, die ich gerne mit meiner Familie verbringe.

Bevor ich mit dem eigentlichen Strahlen beginnen kann, müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden:

  • Es braucht  in den meisten Kantonen eine Bewilligung (Strahlerpatent), die vor dem Strahlen bei der zuständigen Gemeinde eingeholt werden muss.
     
  • Das Zelt wird noch geprüft, ob alles vorhanden ist. Es wird jedes Jahr  neu imprägniert, damit es auch  sicher  wasserdicht bleibt!!!
     
  • Die Werkzeuge werden kontrolliert und wieder neu zugeschliffen.
     

Als erstes wird der Fels systematisch nach einer Quarzader abgesucht. Wenn es eine Quartzader gibt, ist dies ist ein gutes Anzeichen dafür, dass es dort auch Bergkristalle geben könnte. Mit dem Pickel versuche ich nun, rundum die Erde weg zu nehmen, um zu sehen, ob kleine Quarzkristalle zum Vorschein kommen. Wenn das der Fall ist, fange ich mit dem eigentlichen abbauen an. Ich arbeite mich mit verschiedenen Instrumenten weit in den Fels hinein bis ich zu einer Oeffnung komme. Dies nennt man eine Kluft. Manchmal liegen die Bergkristalle lose in der Kluft, dann ist es ein grosser Glücksfall. Meistens sind sie aber noch fest im Fels verankert und es braucht viel Fingerspitzgefühl, um die Kristalle ohne sie zu beschädigen aus der Kluft herauszuholen. Es ist nicht nur unser persönliches Anliegen, aber vorallem auch unsere Pflicht, so sorgfältig wie möglich zu arbeiten, wenn man bedenkt, dass die Kristalle über zehntausenden von Jahren und mehr in der Dunkelheit herangewachsen sind.  

Wenn ich fündig geworden bin, muss ich die schwere Last ins Tal hinunter tragen (meistens sind es nicht weniger als 30 kg).

Die selbstgefundenen Kristalle und Mineralien werden dann zu Hause in verschiedenen Putzvorgängen gereinigt, und so für den Verkauf an der Mineralienbörse vorbereitet oder sie werden in unserem Verkaufsladen direkt ausgestellt.

 

Erstes Zeltlager auf ungefähr 1700 Höhe über Meer.  (ca. im Mai)

  

  

Was für ein schöner Fund!  (nach tagelanger harter Arbeit)

Eine belegte Kluft darf nicht von anderen Personen ausgebeutet werden.

Dies ist ein Gesetz unter den Strahlern. 

 

Der Anfang einer Kluft

 

Bis 75 jährig strahlte mein Vater jeden Sommer mit mir

Die 3. Generation ist auch schon am strahlen.
(unser Sohn  Michael,  10 jährig) 

 

 

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